Im Landkreis Donau-Ries wurden 2 Altablagerungen orientierend erkundet. Die Flächen werden ackerbaulich bzw. forstwirtschaftlich genutzt. Ziel war die Gefährdungsbeurteilung möglicher Untergrundverunreinigungen im Hinblick auf die Wirkungspfade Boden-Grundwasser und Boden-Nutzpflanze. Hierfür wurden Untersuchungen gem. BBodSchV und des LfU Bayern durchgeführt. Die ehemals zum Kiesabbau genutzten Flächen wurden nach 1970 mit Haus- und Gewerbemüll sowie Bauschutt und Erdaushub verfüllt.
Die beiden Altablagerungen umfassen eine Fläche von insgesamt ca. 22.000 m2und Ablagerungsmächtigkeiten bis zu 7 m.
Hauptverdachtsparameter waren leichtflüchtige aromatische Kohlenwasserstoffe (BTEX), leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe (LHKW), polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Mineralölkohlenwasserstoffe (MKW), polychlorierte Biphenyle (PCB), Schwermetalle.

- Koordination der Projektbeteiligten
- Fachtechnische Betreuung und Begleitung
- Erstellung Erkundungskonzept
- Koordinator gem. DGUV 101-004
- Untergrunduntersuchungen im Hinblick auf den WP Boden- Grundwasser gem. BBodSchV
- Oberbodenuntersuchungen im Hinblick auf den WP Boden- Nutzpflanze gem. BBodSchV
- Sickerwasser-, Einmischprognose
- Auswertung, Beurteilung der Ergebnisse
- Empfehlung des weiteren Handlungsbedarfs
- Erkundung von 2 Altablagerungen mittels Rammkernsondierungen und Baggerschürfen bis 8 m Tiefe
- Entnahme von Feststoff- und Bodenluftproben
- Oberbodenbeprobung
