In einem Gewerbegebiet wurden LHKW-Verunreinigungen im Grundwasser festgestellt, deren Herkunft unbekannt war. Zur Identfiikation wurden potenzielle Schadstoffeintragsstellen eruiert. Dazu erfolgte die Durchführung einer Historischen Erkundung an einem über 120 Jahre genutzten Industriestandort. Anhand der Sichtung und Auswertung von Bauplänen, firmeninternen Unterlagen, Nutzungen und Kenntnisträgerbefragungen wurden mögliche Schadstoffeintragsstellen ermittelt. Ergänzend erfolgte eine Begehung der Örtlichkeiten. Bei der Bewertung des Gefährdungspotenzials wurden sowohl neu errichtete, unterkellerte Betriebsgebäude sowie bereits durchgeführte Untergrunduntersuchungen berücksichtigt. Auf Basis der erhobenen Daten konnten mögliche Schadstoffquellen und Verdachtsbereiche im Hinblick auf eine Gefährdung des Schutzguts Grundwasser lokalisiert werden. Abschließend wurde ein Konzept für weiterführende Untersuchungen entwickelt.

- Grundlagenermittlung
- Archivrecherchen (Baugesuche, Werkspläne, Jubiläumsbände, historische Fotos etc.)
- Auswertung bereits durchgeführter Untersuchungen
- Zeitzeugenbefragung
- Ortsbegehung
- Zusammenstellung der Entwicklungsgeschichte
- Erstellung eines Verdachtsflächenplans
- Erkundungskonzept weiterer Maßnahmen
- ca. 54.000 m2 großes Firmenareal
- Nutzung über 120 Jahre
