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Kreislaufwirtschaft

Die Natur sieht für alle Stoffe den Lebenskreislauf als nachhaltiges Prinzip vor. In der modernen menschlichen Zivilisation folgt der Mensch diesem Prinzip nicht. Wir fertigen aus Stoffen Gegenstände, die nach ihrem Gebrauch nicht mehr erwünscht sind. Diese werden dann einfach entsorgt. Wenn nicht verwertbar bleibt häufig nur noch, nach thermischer Behandlung, die Ablagerung in einer Deponie. Die sich daraus ergebenden negativen Effekte für Boden und Grundwasser sind vielfältig und heute weitgehend bekannt. In der europäischen Gesetzgebung sind heute die Weichen in Richtung Kreislaufwirtschaft gestellt, die Verwertung erhält den klaren Vorzug gegenüber einer Deponierung. Klinger und Partner unterstützt Bauherren und Betreiber in allen Bereichen der Abfallwirtschaft als kompetenter Dienstleister, z.B. mit der Erstellung von Verwertungskonzepten oder der Planung von Verwertungs- und Behandlungsanlagen. Für neue Deponien oder Deponieerweiterungen der verschiedenen Deponieklassen stellen wir Ihnen unsere jahrzehntelange Erfahrung in der Deponieplanung zur Verfügung. Für die verfüllten Deponien beraten wir kompetent bei der Deponiestilllegung, Oberflächenabdichtung, Nachsorge und standortgerechten Nachnutzung. Unsere interdisziplinäre Ausrichtung erlaubt die umfassende Betrachtung komplexer Zusammenhänge und bezieht z.B. die Planung von Spezialbauwerken, die Beobachtung und Analytik von Boden und Grundwasser, evtl. erforderliche Verfahrenstechniken oder auch die sinnvolle Nutzung moderner geografischer Informations- und Dokumentationssysteme mit ein.

Nachhaltigkeitsaspekte im Deponiebau – KuP

Gemäß den Leitlinien der Klinger und Partner GmbH stehen unsere Leistungen auch für eine verantwortungsvolle Umweltgestaltung und verfolgen somit stets das Ziel einer nachhaltigen und umweltorientierten Planung. Dies gilt auch für vordergründig zweckmäßige Bauwerke und Anlagen im Deponiebereich.

Generell dienen die Basisabdichtung sowie die Oberflächenabdichtung einer Deponie bereits grundlegend dem Umweltschutz und sind elementare Bestandteilebzw. Schutzschichten zur Verhinderung schädlicher Emissionen durch die dort eingebauten Abfälle. In der Ausführung und Ausgestaltung der Basis- und Oberflächenabdichtungen lassen sich trotz strenger Vorgaben planerische Möglichkeiten finden, um eine nachhaltige Umsetzung der Deponiebaumaßnahmen zu verstärken.

Verwendung von Ersatzbaustoffen und vorhandenen Materialien

Im Sinne der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung wird vorwiegend, soferngemäß DepV zulässig, auf den Einsatz von Ersatzbaustoffen zurückgegriffen. Eine großflächige Verwendung ist bei den Abdichtungen z. B. in Trag- und Ausgleichsschichten möglich. Auch in anderen Schichten einer Abdichtung lassen sich Ersatzbaustoffe einbringen und somit Ressourcen sparen. Darüber hinaus können in Randbereichen z. B. unbelastete Recyclingbaustoffe für Rohrumhüllungen oder Ähnliches verwendet werden.

Neben Recycling- und Ersatzbaustoffen spielt vor allem die örtliche Wiederverwendung von Bodenmaterial eine zentrale Rolle im Deponiebau. Durch Bodenabtrag beim Ausbau oder durch Umlagerungen von Bodenmaterialien können Auffüll- und Ausbesserungsarbeiten in der Profilierung vorgenommen werden. Überschüssiges Material kann anschließend für den Trenndammbau und zu einemspäteren Zeitpunkt für den Deponiebetrieb genutzt werden.

Verwendung langlebiger Baustoffe

Bei den Baumaßnahmen wird in besonderem Maße auf die Verwendung langlebigerund resistenter Baustoffe geachtet, da diese nicht nur Vorteile für die Anwendung im Deponiebereich bieten, sondern darüber hinaus auch zur Nachhaltigkeit der Baumaßnahme beitragen. Inzwischen kann auch hier entsprechend dem Stand der Technik teilweise auf Baustoffe mit Sekundärrohstoffen bzw. Recyclingstoffenzurückgegriffen werden.

Beachtung von Natur- und Umweltschutzbelangen

Im Zuge der Bauausführung entstehen in unmittelbarer Nähe Emissionen und Umwelteinwirkungen, die vorab zu beurteilen sind. Entsprechende Maßnahmen zumSchutz der Umwelt sind abzuwägen. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit den Fachplanern sowie in enger Abstimmung mit den Genehmigungsbehörden. Die dabei ausgearbeiteten Punkte und Maßnahmen werden im Planungsverlauf integriert und sukzessive umgesetzt.

Zusätzliche Nutzung der Deponieflächen

Gerade mit der Rekultivierung im Zuge des Baus der Oberflächenabdichtung kann zudem eine der Umgebung entsprechende und naturnahe Eingliederung der Flächen erfolgen. Dabei können nachhaltige Nutzungsmöglichkeiten wie neue Waldflächen, PV-Stromerzeugung etc. für die entstehenden Flächen abgewogen oder sogar kombiniert werden.

Aber auch bereits auf den Basisabdichtungsflächen bzw. den Abfalleinbaubereichenlassen sich bis zu deren Abschluss Anlagen für den Deponiebetrieb unterbringenoder auch nach der Rekultivierung am Standort betreiben. Dadurch können eine andernorts entstehende Belastung und Versiegelung von Flächen vermieden sowie die bestehende Infrastruktur mitgenutzt werden.

Fazit:

Klinger und Partner strebt bereits seit Jahrzehnten im Bereich der Kreislaufwirtschaft eine nachhaltige und umweltschonende Realisierung von Bau- bzw. Deponieprojekten an. Durch die langjährige Erfahrung sowie die Einbeziehung neuester Erkenntnisse und Produkte im Baustoffsektor kann somit ein zusätzlicher Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden.

Zudem decken sich die Konzeptpunkte in vielerlei Hinsicht mit den gesetzlichen Bestimmungen, der Wirtschaftlichkeit und nicht zuletzt mit den Interessen der Auftraggeber, die ebenfalls bestrebt sind, im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten eine Verbesserung des ökologischen Zustands der Deponieflächen für Natur und Mensch zu schaffen.