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Neubau und Erweiterung Kläranlage Hardheim-Höpfingen

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Nach mehr als vier Jahren Planungs- und Ausschreibungsphase haben auf der Kläranlage Hardheim die Hauptbaumaßnahmen für die Erweiteurng der mehr als 30 Jahre alten Anlage begonnen.

Bereits im Jahr 2016 wurden von KuP sechs mögliche Ausbauvarianten untersucht die von „nur Sanieren“ bis zum kompletten Abbruch und Neubau reichten. Der Der Abwasserzweckverband (AZV) Hardheim-Höpfingen hat beschlossen die Variante Sanierung des bestehenden Beckens und Neubau eines zweiten Kombibeckens umzusetzen. Bereits im frühen Stadium wurden alle Schritte eng mit dem Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis und dem Regierungspräsidium abgestimmt.

In den folgenden Jahren wurde die Entwurfsplanung für die Ingenieurbauwerke und der Verfahrens- und Prozesstechnik sowie Tragswerksplanung ausgearbeitet. Der AZV kann so künftig die Abwasserbeseitigung gemäß den Vorschriften erfüllen und ist für wachsende Anforderungen bei der geforderten Reinigungsleistung gut aufgestellt.

Der AZV erweitert und ertüchtigt seine Kläranlage zum gesicherten Erreichen der weitergehenden Reinigungsanforderungen bezüglich Phosphor sowie Ammoniumstickstoff und CSB. Der Chemische Sauerstoffbedarf (CSB) gibt Auskunft über die generelle Abbaubarkeit der Schmutzfracht des Abwassers. Umso mehr organische Reststoffe vorhanden sind, umso mehr Sauerstoff wird aus dem Vorfluter aufgezehrt. Zur Bereitstellung der erforderlichen Beckenvolumen auf Grund der erhöhten Belastung sowie der neuen Berechnungsansätze ist eine Erweiterung unumgänglich.

Der erste Bauabschnitt sieht folgende Objekt vor:

  • Bau eines zweiten Kombibeckens, hier auf dem bisherigen Containerplatz
  • Um die sog Zweistraßigkeit der biologischen Reinigung realisieren zu können ist auch der Neubau eines Verteilerbauwerks erforderlich, um die Abwassermengen optimal auf die beiden Becken verteilen zu können
  • Im neuen Becken läuft im äußeren Ring die Belebung zeitversetzt ab, dabei wird der Vorgang der De-Nitrifikation (d.h. Rührvorgang) und Nitrifikation (Belüftung mit Sauerstoff) im gleichen Becken kombiniert.
  • Auch die Zufahrt wird im Zuge des Umbaus neu trassiert
  • Schaltanlage wird komplett erneuert
  • Sicherung Uferböschung der Erfa
  • Es wird eine neue Gebläsestation gegenüber dem Rücklaufschlammpumpwerk geben, dies ersetzt dann später die Gebläsestation hier im Betriebsgebäude

Bei diesem so wichtigen Projekt für die Region erbringt KuP die Leistungsphasen 1 bis 8 sowie die Örtliche Bauüberwachung in de Objekten Ingenieurbauwerke, Technische Ausrüstung und Tragwerksplanung. 

Ansprechpartner:
Markus Posch
Hauptarbeitsgebiet:
Wasser/Abwasser