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KuP erstellt Machbarkeitsstudie zur Abwasseerwärmenutzung für Freiburg-Dietenbach

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Die Stadt Freiburg legt großen Wert auf die Erreichung ihrer Klimaschutzziele. Dazu ist u. a. eine nachhaltige Versorgung mit CO2-freier, nichtfossiler Wärme zur Deckung des Bedarfs an Raumwärme und Warmwasser notwendig. Dies gilt vor allem für Neuerschließungen und hierbei insbesondere natürlich für das Leuchtturmprojekt, die Errichtung des neuen Stadtteils Dietenbach. Der neue Stadtteil wird in sechs Bauabschnitten entwickelt. Es entstehen rund 6.900 Wohneinheiten und 12 bis 19 Quartiersgaragen. Mit dem Baugebiet Dietenbach wird ein neuer Wohnort für über 15.000 Menschen geschaffen. Als Quelle einer nach nachhaltigen Wärmeversorgung steht im vorliegenden Fall die „Abwasserabwärme“ zur Verfügung: Entlang der Mundenhofer Straße (der südlichen Begrenzung) verläuft ein großer Abwassersammler des „Abwasserzweckverbands Breisgauer Bucht“ (AZV), der ca. 2/3 der Abwässer der Stadt Freiburg und der Dreisamtalgemeinden ableitet.

Die Klinger und Partner GmbH hat zusammen mit dem Ingenieurbüro Ryser-Ingenieure AG die wesentlichen Anforderungen zur Abwasserwärmenutzung in einer Machbarkeitsstudie untersucht. Schwerpunkte waren dabei zum Einen die Abstimmung einer maximalen Entzugsleistung und von Regeln für den Wärmeentzug zwischen Stadt und Abwasserzweckverband (AZV), zum Anderen ein Vergleich zweier Entzugssysteme in technischer, betrieblicher und finanzieller Hinsicht. Es wurden aufgrund von Vorgaben seitens des AZV ausschließlich Bypass-Systeme untersucht: Ein Druckrohr, welches die Wärme als Doppelrohrwärmetauscher entzieht, und eine Troglösung, bei der vorgesiebtes Abwasser an einem Rohrbündelwärmetauscher vorbeiströmt.

Die Energieversorgung für das Gesamtgebiet befindet sich inklusive der Abwasserwärmenutzung derzeit im Ausschreibungsprozess bei der Stadt Freiburg.

Bild 1 Variante 1:  technische Zeichnung eines Doppelrohr-Wärmetauschers (Quelle: KASAG AG)

Bild 2 Variante 2: Entzugssystem mit Entnahme, Vorsiebung und Bypass-Wärmetauscher (Quelle: Huber AG)

Ansprechpartner:
Jan Butz
Hauptarbeitsgebiet:
Tiefbau
Quelle: