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Barrierefreiheit an Bushaltestellen

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Das Leitmotiv der Klinger und Partner GmbH lautet: UMWELT VERANTWORTLICH GESTALTEN. Das bedeutet, dass wir bei der Umsetzung unserer Projekte neben dem ökonomischen Erfolg ein besonderes Augenmerk auf die Beachtung ökologischer Aspekte und sozialer Bedürfnisse legen. In den heutigen Zeiten des sozialen Wandels gewinnen Toleranz, Gleichberechtigung und Inklusion vermehrt an Bedeutung und findet somit auch ihren Niederschlag in der aktuellen Gesetzeslage.

Gemäß dem Behindertengleichstellungsgesetz aus dem Jahr 2002 sowie der Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes von 2013 soll der ÖPNV ab dem 01.01.2022 barrierefrei sein. Hierfür hat die Landesregierung Baden-Württemberg das Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz verabschiedet, auf dessen Grundlage Fördermittel für die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in Gemeinde beantragt werden können.

Durch die Umgestaltung, den Umbau und Neubau barrierefreier Bushaltestellen unterstützen wir die öffentliche Hand dabei dieses Ziel in die Tat umzusetzen. Hierfür kommen sogenannte Busbordsteine zum Einsatz, wie sie von verschiedenen Herstellern angeboten werden. Durch ihre spezielle Form ermöglichen sie den Busfahrer*innen möglichst eng an die Haltestelle heranzufahren, ohne das Fahrzeug zu beschädigen und somit den vertikalen Abstand zum Bussteig zu minimieren. Durch die Bordsteinhöhe von 18 cm wird zusätzlich der Abstand zwischen Bus und Bussteig auch vertikal verringert, bringt jedoch höhentechnische Anpassungen der gesamten Haltestelle und der Anschlussbereiche mit sich. Je nach Örtlichkeit muss die standardmäßige Ausbaulänge von 18 m Busbord (Gelenkbus mit drei Türen) auch angepasst werden, so dass zumindest die hintere / mittlere Tür barrierefrei mittels Rollstuhl oder Rollator erreicht werden kann. Dabei ist darauf zu achten, dass auch auf dem Bussteig die erforderlichen Breiten in diesem Bereich zur Verfügung stehen, damit ggf. die buseigene Rampe zum Einsatz kommen kann. Die Planung und Ausstattung mit einem taktilen Leitsystem aus Rippen- und Noppensteinen hilft zusätzlich Menschen mit Sehbeeinträchtigungen beim sicheren Auffinden der Haltestellen sowie der Einstiegsbereiche.

Besonders bei der Umgestaltung bestehender Haltestellen treffen wünschenwerte Standardausführung und örtlich begrenzte Verhältnisse aufeinander, so dass individuelle Lösungen und Kreativität gefragt sind. Egal ob es sich um die über den Ort verstreuten einzelnen Haltestellen handelt oder einen zentralen Busbahnhof. Kommen Sie auf uns zu. Gerne stehen wir Ihnen beratend zur Seite und unterstützen Sie dabei Ihren Auftrag der Barrierefreiheit im ÖPNV umzusetzen.

 

Ansprechpartner:
Frank Kömpf
Hauptarbeitsgebiet:
Infrastruktur
Quelle: