Bisher verläuft die L 1177 durch den Ditzinger Stadtteil Heimerdingen. Dies soll sich zukünftig durch den Neubau einer südlich der Bebauung verlaufenden Ortsumfahrung der L 1177 ändern. Der Anschluss dieser neuen Ortsumgehungan die bisherige L 1177 östlich von Heimerdingen soll über einen Kreisverkehr in Betonbauweise erfolgen, für dessen Planung die Klinger und Partner Ingenieurbüro für Bauwesen und Umwelttechnik GmbH (KuP) beauftragt wurde.
Die Planung umfasst neben dem Neubau des Kreisverkehrs auch den Neubau eines Teilstückes (Länge ca. 100 m) der neuen L 1177 in Beton- und Asphaltbauweise. Insgesamt werden so ca. 2300 m² der Fahrbahn in Betonbauweise ausgeführt. Darüber hinaus werden etwa 1150 m² der alten L 1177 in Asphaltbauweise erneuert, sowie eine Deckensanierung des angrenzenden Einmündungsbereichs der Röntgenstraße durchgeführt.
Der neue KVP hat einen Durchmesser von 40,00 m und eine Kreisfahrbahnbreite von 7,00 m. Auf Grundlage der Belastungsklasse Bk32 ergibt sich ein Gesamtaufbau von 75 cm mit einer 28 cm starken Betondecke auf einer 10 cm dicken Asphalttragschicht.
Die Entwässerung der geplanten Verkehrsanlage erfolgt zunächst überfahrbahnbegleitende, kaskadenförmige Mulden, in denen das Wasser mittels Muldenabläufen gefasst und über neue Transportleitungen an das städtische Kanalnetz weitergeleitet wird. Anfallendes Straßenwasser der zukünftigen L 1177 wird zunächst in einen unterirdischen Retentionsraum (Rigolen) geführt und erst dann dem städtischen Kanalnetz gedrosselt zugeführt. Um die Wartung des Retentionsraumes zu erleichtern, entsteht am westlichen Kreisverkehrsarm unmittelbar vor der Zufahrt zum Kreisverkehr eine gepflasterte Haltebucht für städtische Fahrzeuge.
Zudem wird im Zuge dieser Maßnahme auch der nördlich der bisherigen L1177 verlaufender Geh- und Radweg richtlinienkonform auf 3,00 m ausgebaut. Die Querung des neuen Kreisverkehrs sowie die Führung an der Einmündung der Röntgenstraß erfolgt dabei barrierefrei.

