
Die ehemalige Deponie „Lehmgrube“ in Biberach zeigt eindrücklich: Altlasten wirken oft über Jahrzehnte nach. Trotz umfangreicher Maßnahmen gelangen weiterhin Schadstoffe ins Grundwasser.
Die Stadt reagiert und investiert rund 485.000 € in die Erweiterung der Grundwasserreinigung. Ziel ist es, die verbleibenden Belastungen weiter zu reduzieren und den Schutz wichtiger Trinkwasserressourcen langfristig sicherzustellen.
✔️ Bereits erzielte Fortschritte sind beachtlich:
Reduktion von Arzneimittelrückständen um über 95 %
Rückgang von Kohlenwasserstoffen um knapp 99 %
Dennoch bleibt die Situation anspruchsvoll:
➡️ Schadstoffeinträge sind weiterhin nachweisbar
➡️ Teile der Trinkwasserquellen können aktuell nicht genutzt werden
➡️ Klimatische Veränderungen erhöhen zusätzlich den Druck auf die Ressource Grundwasser
Die geplanten Maßnahmen – u. a. zusätzliche Brunnen und eine erweiterte Reinigungsanlage – stellen einen wichtigen Schritt dar.
Gleichzeitig wird deutlich:👉 Der Umgang mit Altlasten ist oft eine langfristige Aufgabe, die technisches Know-how, wirtschaftliche Abwägungen und nachhaltiges Handeln erfordert.
Ein spannendes Beispiel dafür, wie wichtig integrierte Lösungen im Bereich Altlastenmanagement und Grundwasserschutz sind.