Am seit über 40 Jahre zur Abwassereinigung genutzten Vorklärbecken des Gruppenklärwerks Häldenmühle zeigte sich in den vergangenen Jahren zunehmender Sanierungsbedarf an der Betonsubstanz des Stahlbetonbeckens. Zudem sollte der Betriebsaufwand insbesondere für den Schlammtransport und die Reinigung im Vorklärbecken optimiert bzw. vereinfacht werden. Hierzu erfolgte die Ertüchtigung der verfahrenstechnischen Ausrüstung. Die Sanierung war Teilbestand eines langjährigen Sanierungs-programmes an verschiedenen Abwasserbauwerken des Gruppenklärwerks Häldenmühle in Marbach a.N..
Unsere Aufgabe war ein Instandsetzungskonzept nach Instandsetzungs-Richtlinien. Die Ausschreibung und Betreuung der Ausführung unter Teilbetrieb der Vorklärung. Es erfolgte eine abschnittweise Aufbringung abwasser-beständiger Beschichtungssysteme in verschiedenen Becken-, Rinnenbereichen und Schlammschächten, sowie bei Rinnen komplexer Geometrie.
Parallel wurde eine Erneuerung der technischen Ausrüstung einschließlich Schlammpumpwerk und Elektrotechnik mit Rohrsanierung an der Schlammabzugsleitung durchgeführt.

  • Ansprechpartner: Markus Posch
  • Projektzeitraum:
    2017 bis 2019
  • Auftraggeber:
    ZV Gruppenklärwerk Häldenmühle
  • Ort:
    Marbach a. N.
  • Arbeitsgebiet:
    Abwasserbehandlung
    Anlagenbetrieb

Leistungen

  • Bestandserhebung einschließlich Bauwerksuntersuchung
  • Ausarbeitung Instandsetzungskonzept
  • Bauwerksinstandsetzung, LPH 1 bis 8
  • Koordinierung der technischen Gewerke
  • Planung Rohrsanierung
  • Bauüberwachung
  • Erneuerung Primärschlammpumpwerk

Technische Daten

  • Flächige Instandsetzung 700 m²
  • Gesamt-Instandsetzungsfläche 2000 m²
  • Rohrsanierung DN 300 im Inlinerverfahren
  • max. Durchflussmenge 250 – 800 l/s
  • Abschnittsweise Instandsetzung in mehreren Bauabschnitten unter Betrieb