Zur Baufeldfreimachung für die Campuserweiterung (CEF) der Hochschule Fulda erfolgt der Komplettrückbau von 11 Einzelgebäuden der ehemaligen Mühle Heyl im laufenden Hochschulbetrieb.

 

Die 1954 erbauten Mühlengebäude der Fa. Heyl wurden im Laufe der Jahre durch die angrenzende Bebauung der Hochschule Fulda und eines Industriebetriebes für Geräte-, Mess- und Regeltechnik eingeschlossen.

 

Vor dem eigentlichen Abbruch erfolgten umfangreiche Vorabmaßnahmen und Schadstoffsanierungsarbeiten (Asbest, Taubenkot etc.). Der eigentliche Rückbau ist wegen der sensiblen Nutzung der angrenzenden Gebäude (Campusgelände der Hochschule Fulda und Industriebetrieb) erschütterungsarm, lärmmindernd und staubbindend sowie unter hohen Auflagen auszuführen.

 

  • Ansprechpartner: Dimitrios Vlassakidis
  • Projektzeitraum:
    2016 bis 2018
  • Auftraggeber:
    Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH)
  • Ort:
    Mühle Heyl Fulda
  • Arbeitsgebiet:
    Rückbau/Abbruch

Leistungen

  • Generalplanung Abbruch
  • Erstellung Konzeption Abbruchplanung mit Abschätzung Fahrzeugfrequentierung; Mitwirkung Konzeption zur Medienfreischaltung
  • Mitwirkung bei der Konzeption zur messtechnischen Überwachung
  • Erstellung Ausschreibungsunterlagen
  • Erstellung Abbruchgenehmigung
  • Begleitung örtliche Bauausführung (Schadstoffseparierung und Rückbau)

Technische Daten

  • Rückbau von rd. 20.000 m³ BRI (Mühlengebäude, Getreide- u. Mehlsilos, Vorreiniger, Aufgabebunker)
  • Rückbau von bis zu 24 m hohen Mühlengebäuden, angrenzend zur Hochschule u. Messtechnik-Betrieb
  • Ausbau von bis zu 1,0 m starken Fundamenten und Silotrichtern bis 4,0 m unter GOK
  • Anzahl Einzelgebäude: 13 (davon 2 denkmalgeschützte Gebäude u. a. als Kulturgüter ausgewiesen)
  • Teilabbruch in denkmalgeschütztem Bestand (ehem. Reithalle und Reitstall) – rd. 8.500 BRI
  • Erhöhte Anforderung an Staubbindung, lärm- und erschütterungsarmer Rückbau