Die Untersuchung von Schadstoffbelastungen von Boden-, Abfall- und Wasserproben mit Probenahme und nachfolgender Laboranalytik ist zeit- und kostenintensiv. In vielen Arbeitsbereichen wird durch den Einsatz von Vor-Ort-Analytik versucht, Überwachungsaufgaben wirtschaftlicher und schneller durchzuführen.
Klinger und Partner bietet hier ein besonders kostengünstiges Leistungspaket an. Das Unternehmen verfügt über ein Probenahmefahrzeug, mit dem sowohl Probenahme als auch Analyse in einem Arbeitsgang möglich ist. Dadurch wird Zeit und Personal gespart und somit werden die üblichen Kosten um bis 75 Prozent reduziert. Klinger und Partner übernimmt dabei sämtliche Feldarbeiten und Ingenieurleistungen. Möglich ist auch, das Probenahmefahrzeug modular nur zur Analytik (einschließlich einer Person) oder inklusive Probenahme von Boden, Luft und Wasser (einschließlich drei Personen) zu mieten.
Folgende Analysengeräte sind im Probenahmefahrzeug installiert:| IR-Spektrometer für MKW basierend auf DEV H18 | |
| Dünnschichtchromatographie-Einheit für 16 PAK (EPA) basierend auf DEV - H 1B | |
| Röntgenfluoreszenzanalysator Spectrace 9000 für Schwermetalle | |
| Oxinos/Binos oder Gasmonitor für CH4, CO2 und O2 in Deponiegas und Bodenluft. |
Weitere feldtaugliche Verfahren wie Immunoassays oder GC mit verschiedenen Detektoren können projektspezifisch ergänzt werden.

Charakteristisches Kennzeichen der Vor-Ort-Analytik ist, daß mit ihr schon an Ort und Stelle innerhalb kurzer Zeit Analysedaten zu Schadstoffbelastungen erzeugt werden können. Die Ergebnisse der Vor-Ort-Analytik entsprechen hinsichtlich Genauigkeit nicht denen der Laboranalytik. Sie können aber schadstoff- und einzelfallabhängig eine schnelle Beurteilung der Situation mit festgelegten Grenzwerten ermöglichen. Sie sind gegenüber der Laboranalytik weniger anfällig gegen Fehler bei der Probenahme und beim transport.
Mit Vor-Ort-Analytik ist es möglich, im Feld einen Überblick über die Kontamination zu erhalten und einige wenige Proben gezielt zur Laboranalyse auszuwählen. Die Ergebnisse der Laborproben dienen der Behörde als Bewertungsgrundlage und sind Bestandteil des Qualitätssicherungsplanes. So lassen sich die Kosten für ein vorgesehenes Untersuchungsprogramm drastisch reduzieren. Umgekehrt kann bei einem festen Budget für eine Untersuchung die Zahl der Untersuchungspunkte und damit die Aussagekraft der Ergebnisse deutlich erhöht werden.
So gelang es Klinger und Partner in einem kürzlich durchgeführten Projekt, bei feststehendem Budget anstelle der ursprünglich mit Laboranalytik geplanten 65 Probenahmepunkte insgesamt 168 Punkte zu beproben. Die Vor-Ort-Analytik umfaßte dabei die Parameter MKW, PAK und Schwermetalle.
Die entstehenden Kosten sind weitgehend unabhängig von der täglich anfallenden Probenzahl, da die Analytik voll in den Ablauf der Feldarbeiten integriert ist und kein zusätzliches Personal vorzuhalten ist.

