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Tage der Information 2008 Das außergewöhnliche Projekt "Sanierung der Altablagerung Lehmgrube" der Stadt Biberach - Gemeinde Mittelbiberach

Im Rahmen einer Altlastensanierung wird zur Zeit auf der Gemarkung Mittelbiberach eines der umfangsreichsten Sanierungsprojekte im Regierungsbezirk Tübingen auf einer Fläche von ca. 4,0 ha durchgeführt.

Die Altablagerung „Lehmgrube“ wurde in der Zeit von 1966 – 1974 u. a. mit Hausmüll, aber auch mit Pharmarückständen aus der Arzneimittelherstellung verfüllt. Die Altablagerung befindet sich in unmittelbarer Nähe zu Gewerbe- und Wohnansiedlungen und verursacht erhebliche Grundwasserkontaminationen, die im Rahmen der Altlastenerkundung Mitte der 90er Jahre festgestellt wurden. Das Gesamtvolumen der Verfüllung umfasst ca. 220.000 m³.

Das Projekt befindet sich z.Zt. in der Bauausführung und beinhaltet eine Sanierung mittels Grundwasserreinigung, eine Müllumlagerung von ca 70.000 m³, sowie die Aufbringung einer abschließenden Oberflächenabdichtung. Vor und während der Umlagerung ist eine In Situ-Belüftung des Abfalls erforderlich um die Geruchsprobleme zu minimieren und den Arbeitsschutz sicherzustellen.

Der Unternehmensbereich Umweltwirtschaft sowie das Planungsbüro Egner und Partner sind mit den Planungs-, Bauüberwachungs- und Qualitätssicherungsmaßnahmen beauftragt.

Mit freundlicher Unterstützung aller Beteiligten veranstalten wir am Standort einen Informationstag am Donnerstag 24. Januar 2008.

Programmablauf

Begrüßung
Vertreter der Stadt Biberach

Kurzvortrag
Sanierung einer Altlast aus Sicht der Behörden
Landratsamt Biberach

Kurzvortrag
Von der Planung über die Genehmigung bis zur Qualitäts-sicherung
Klinger und Partner (Vormals UW Umweltwirtschaft GmbH)

Kurzvortrag
Bauvorbereitung und Bauüberwachung einer komplexen Sanierungsmaßnahme
Büro Egner und Partner

Kurzvortrag
Anforderungen an das ausführende Bauunternehmen Logistik – Bautechnik
Arbeitsschutz
Fa. ECOSOIL Süd

Diskussion
Anlagenbesichtigung zur In Situ-Stabilisierung und Müllumlagerung
Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch bei zünftigem Vesper

Praxisseminar 2007 / 2008
gemeinsam mit
Institut Dr. Haag GmbH, Kornwestheim
Klinger und Partner (Vormals UW Umweltwirtschaft GmbH)

Termingestaltung monatlich (entsprechend Anmeldemenge)
geplante Termine: 3. April 2008, 28. April 2008, 29. Mai 2008

vergangene Termine: 13.02.2007, 14.03.2007, 09.05.2007, 10.07.2007, 20.09.2007,11.10.2007, 15.11.2007
Rückbauarbeiten, Bauen im Bestand und Gebäudeschadstoffe
Neue ATV DIN 18459 in der VOB 2006 Teil C
Fortbildung

1-tägiges Praxisseminar speziell für Bauherren, Planungsverantwortliche, Architekten und Bauingenieure.

Langjährig erfahrene Praktiker und Sachverständige vermitteln Ihnen an-hand von Praxisbeispielen, der geltenden Regelwerke und einschlägiger Handlungsleitfäden Erfahrungen und Kenntnisse zu Planung, technischer Vorerkundung, VOB-konformer Ausschreibung, Erkennen und Bewerten von Rückbauerschwernissen (Schad- und Störstoffe in der Bausubstanz) sowie Fachbauleitung bei Sanierungsarbeiten von Gebäudeschadstoffen.

Das Seminarangebot richtet sich an alle im Bauwesen Tätigen, die in ihrer Praxis immer wieder mit Gebäuderückbau, Bauen im Bestand sowie Ge-bäudeschadstoffen und deren Auswirkungen auf Ausschreibung, Ausführung, Entsorgung und Arbeitsschutz konfrontiert werden, insbesondere an Architekten und planende Bauingenieure. Bauherren- und Planerver-antwortung bei Rückbauarbeiten und Schadstoffsanierungen sollen verdeutlicht werden und Wege zum Umgang hiermit aufgezeigt werden.

Vermittelt werden die Grundlagen für detaillierte Ausschreibung von Rückbauarbeiten, die Erkundung, Untersuchung und Bewertung von Schad- und Störstoffen in der Bausubstanz, die Beachtung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes sowie die Kenntnis der wesentlichsten gesetzlichen und untergesetzlichen Regelungen.

Jeder Lehrgangsteilnehmer erhält:

Eine schriftliche Bestätigung über die erfolgreiche Seminarteilnahme.
Lehrgangsunterlagen und eine CD mit einer umfangreichen Zusammenstellung:
Der wichtigsten gesetzlichen und untergesetzlichen Regelwerke und Handlungsleitfäden.
Zahlreiche Bildbeispiele zum exemplarischen Erkennen kontaminierter Bausubstanz und schadstoffbelasteter Bauteile.

Als Fortbildungsveranstaltung anerkannt durch die Architektenkammer Baden-Württemberg.

8.45 - 9.00Anmeldung, Ausgabe der Seminarunterlagen
   
9.00 - 9.15Begrüßung und Einführung in das Thema
Dipl.-Geologin Heidrun Haag
Geschäftsführerin Institut Dr. Haag GmbH, Kornwestheim
   
9.15 - 9.45Bausubstanzerkundung und Umgang mit Gebäudeschadstoffen, Wichtigste Regelwerke und Leitfäden, Vorstellung der Inhalte derLehrgangs-CD
Dipl.-Geologe Michael Staneker
Sachkundiger gem. TRGS 519 und TRGS 521;Koordinator für Sanierungsarbeiten an Gebäudeschadstoffen gem. BGR 128
   
9.45 - 10.30Übersicht Gebäudeschadstoffe, Vorkommen von PCP, MKW, PCB, PAK, Asbest, KMF und Schwermetallen in der Bausubstanz
Dipl.-Geologin Heidrun Haag
   
10.30 - 10.45Kaffeepause
   
10.45 - 11.30Schwerpunkt Asbest und künstliche Mineralfasern; Erkennung, Bewertung, Sanierungserfordernisse
Dipl.-Geologe Michael Staneker
   
11.30 - 12.00Schwerpunkt Altholz und Belastungen durch Holzschutzmittel, Erkundung, Einstufung, Bewertung Sanierungserfordernisse
Dipl.-Geologe Michael Staneker
   
12.00 - 13.30Aktive Mittagspause mit Imbiss, Laborführung und Gerätedemonstration für interessierte Teilnehmer
   
13.30 - 14.15Die TV Abbrucharbeiten und ihre Umsetzung in der neuen ATV DIN 18459 in VOB 2006 Teil C
Dipl.-Geologe Michael Staneker
   
14.15 - 15.00Anforderungen an Planung und Ausschreibung von Rückbauarbeiten
Dipl.-Geologe Michael Staneker
   
15.00 - 15.15Kaffeepause
   
15.15 - 16.00Sicherheit und Gesundheitsschutz während der Ausführung
Prof. Dipl.-Ing. Horst J. Puscher
Geschäftsführer von Klinger und Partner (Vormals UW Umweltwirtschaft GmbH), Lehrbeauftragter an der HfT Stuttgart und der HfWU Nürtingen
   
16.00 - 16.15Flächenrecycling
Prof. Dipl.-Ing. Horst J. Puscher
   
16.15 - 16.45Praxisbericht PCB Sanierung
Dipl.-Ing. Andreas MaierStellvertretender Abteilungsleiter von Klinger und Partner (Vormals UW Umweltwirtschaft GmbH), Stuttgart, Sachkundiger gem. TRGS 519
   
ca. 17:00Verabschiedung, Ausgabe der Teilnahmebestätigungen

Ansprechpartner: Prof. Horst J. Puscher Telefon: 0711 693308 - 40
Seminar
gemeinsam mit
der AVL Abfallverwertungsgesellschaft
des Landkreises Ludwigsburg mbH
Klinger und Partner (Vormals UW Umweltwirtschaft GmbH)

am Donnerstag 5. Juli 2007 im Kreishaus Ludwigsburg
Wartung und Sanierung von Entwässerungssystemen auf Deponien

Entwässerungsleitungen in Deponien sind unerlässlich für den langfristig geordneten Betrieb. Ein Systemversagen kann zum Einstauen von Sickerwasser mit der Folge von Gefährdungen der Standsicherheit und Behinderungen der Entgasung führen.

Solange Deponien nicht abgedichtet sind, fallen größere Mengen Sickerwasser an. Zumindest so lange müssen die Entwässerungsleitungen funktionstüchtig bleiben. Vielerorts sind die Leitungen jedoch bereits durch Ablagerungen und durch statische Überlastungen beeinträchtigt.

ln verschiedenen Deponien wurden deshalb umfangreiche Sanierungen ausgeführt. Im Seminar wird über Sanierungsfälle und aktuelle Sanierungstechniken berichtet.

Als Forum für Experten aus den Deponiebetrieben, Ingenieurbüros und Genehmigungsbehörden bietet dieses Seminar die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und Lösungsansätze zu finden.

09:30 - 09:45Begrüßung
Dr. Christoph Schnaudigel
AVL GmbH
Prof. Horst J. Puscher
Klinger und Partner (Vormals UW Umweltwirtschaft GmbH)
   
9:45 - 10:15Wie wichtig ist ein funktionierendes Sickerwassererfassungsnetz heute und in Zukunft? Anforderungen an Deponieentwässerungssysteme, Langzeitsicherung im Nachsorgezeitraum und darüber hinaus
Wolfgang Burger
RP Freiburg
   
10:15 - 10:45Probleme bei der Sanierung der Deponiesickerwasserleitungen der Deponie „Am Lemberg" im Landkreis Ludwigsburg
Jens van Helt
AVL GmbH
   
10:45 - 11:30Diskussion und Kaffeepause
   
11:30 - 12:00Sanierung von Sickerwasserdrainageleitungen durch statisches bzw. dynamisches Bersten mit dem Tandemschachtverfahren am Beispiel zweier Deponien in Nordhessen.
Annemarie Zimmer
Landkreis Fulda, Umweltamt
Dirk Hütteroth
Prof. Steffen Hütteroth & Partner GmbH
   
12:00 - 12:30Sanierung der Sickerwasserdrainagen auf der Deponie „Einöd" der Landeshauptstadt Stuttgart, Sanierungsstrategie, Bestandsaufnahme-Testlauf, Hauptsanierung
Simon Lutz
Klinger und Partner (Vormals UW Umweltwirtschaft GmbH)
   
12:30 - 13:45Diskussion und Mittagessen
   
13:45 - 14:15Schadensbehebung an Sickerwasser- Entwässerungsanlagen anhand von Praxisbeispielen
Jens Waletzko
Stephan Eickhoff
ECOSOIL Sanierung GmbH
   
14:15 - 14:45Statische Anforderungen bei der Sanierung von Leitungen und Schächten
Armin Stegner
LGA Bautechnik GmbH
   
14:45 - 15:15Drainagewartung nach TASi unter extremen Bedingungen
Eckhard Brandt
Ferrum Bau und Umwelt GmbH
   
15:15 - 16:00Diskussion und Kaffeepause
   
16:00 - 16:30Erfahrungsbericht: Schäden in Deponie-Entwässerungssystemen und Möglichkeiten zu deren Sanierung
Wolfgang Edenbergen
ICP GmbH
   
16:30 - 17:00Minitunnel. Ein außergewöhnliches Sanierungsverfahren am Beispiel der Deponie „Hasenbühl", Landkreis Schwäbisch Hall
Eckhard Haubrich
Klinger und Partner (Vormals UW Umweltwirtschaft GmbH)
Albrecht Remppis-Wandrey
ECOSOIL Sanierung GmbH
Catalin Iliesiu
Landkreis Schwäbisch Hall
   
17:00 - 17.15Diskussion und Schlusswort
   
ca. 17.15Ende

Weitere Informationen finden sie auf der Internetseite www.avl-ludwigsburg.de.

Tage der Information 2006 Workshop - Deponieüberwachung und Kontrolle Deponiebetrieb, Deponiestilllegung, Deponienachsorge

Bei einigen Deponieprojekten sind die wesentlichen Stilllegungsmaßnahmen, wie z. B. der Bau der Oberflächenabdichtungen bereits in der konkreten Umsetzung bzw. schon abgeschlossen. Damit wird sich für die Betreiber dieser Deponien die zukünftige Tätigkeit verstärkt auf Überwachungs- und Kontrollaufgaben verlagern. Schon während der Betriebsphase werden ja z. T. in erheblichem Umfang Messungen u. a. zu den Emissionspfaden Gas und Sickerwasser sowie zum Grundwasser und Oberflächenwasser getätigt. Diese führen zu einer umfangreichen Datenflut, die es zu ordnen und zu verwalten gilt. Auch die geordnete Bereitstellung aller Bestandsdaten, in schriftlicher wie planerischer Form, stellt eine wichtige Aufgabe insbesondere für die sinnvolle Nutzung in der Nachsorgephase dar. Natürlich kommen auch die Information zur Bautechnik nicht zu kurz.

Mit freundlicher Unterstützung aller Beteiligten veranstalten wir beim Betreiber AVL auf der Deponie Burghof des Landkreises Ludwigsburg einen Informationstag am Donnerstag, den 19. Oktober 2006, 13:00 Uhr Programmablauf

Begrüßung
Klinger und Partner (Vormals UW Umweltwirtschaft GmbH)

Grußwort durch den Gastgeber
Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises Ludwigsburg AVL

Vortrag
Deponieüberwachung und Kontrolle
aus Sicht der Genehmigungsbehörde
Regierungspräsidium Stuttgart

Vortrag
Monitoring - Umfang und Qualitätsanforderungen
aus Sicht des Deponiebetreibers
Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises Ludwigsburg AVL

Vortrag
Wasser-Monitoring im Rahmen der Deponieüberwachung
Klinger und Partner (Vormals UW Umweltwirtschaft GmbH)

Vortrag
Auslöseschwellen
Datenaufbereitung und Bewertung mit Ganglinien-Prognosen
Klinger und Partner (Vormals UW Umweltwirtschaft GmbH)

Vortrag
Deponiedaten
verwalten – dokumentieren- archivieren. Dargestellt an einem Praxisbeispiel
Klinger und Partner (Vormals UW Umweltwirtschaft GmbH)

Vortrag
Dichtungskontrollsysteme
Nutzen in der Nachsorge
Progeo AG

Diskussion

Demonstration
Qualifizierte Probenahme beim GW-Monitoring
Klinger und Partner (Vormals UW Umweltwirtschaft GmbH)

Deponiebesichtigung
Aktuelle Maßnahme Neuausbau des Auffüllabschnitts XII
Erläuterungen durch den Planer, Betreiber und der ausführenden Firma

Infostand Anlagenbesichtigung
Sickerwasseraufbereitung mittels Ultra- und Nanofiltration Aktivkohlebehandlung

Im Anschluss an die Besichtigung:
Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch bei zünftigem Vesper

Fachtagung
gemeinsam mit
der Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg
dem Abfallwirtschaftsamt des Landkreises Böblingen
dem Institut für Landespflege, Universität Freiburg
der Universität Karlsruhe
Klinger und Partner (Vormals UW Umweltwirtschaft GmbH)

am 07. Dezember 2005 im Landratsamt Böblingen
Qualifizierte Rekultivierungsschichten. Berichte aus der Forschung und Erfahrungen aus der Praxis

Qualifizierte Rekultivierungsschichten werden aus Bodenmaterial mit ho-her Wasserspeicherkapazität aufgebaut. Ein bodenschonender, unver-dichteter Einbau erhält die optimale Wasserspeicherfähigkeit des Bodens. So kann ein günstiger Pflanzenstandort hergestellt werden, an dem ein hoher Anteil des Niederschlags wieder verdunstet und damit die Sicker-wassermenge reduziert wird

Trotz dieser nachgewiesenen Vorteile werden aber nach wie vor nur we-nige Deponien mit Wasserhaushaltsschichten ausgestattet. Dies mag dar-in begründet sein, dass vielerorts Vorbehalte hinsichtlich der praktischen Ausführbarkeit bestehen.

Hier setzt die Fachtagung an, um den aktuellen Stand der Forschung und Baupraxis aufzuzeigen.

Programmablauf

Begrüßung, Einführungsreferat
P. Bothmann,
Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg, Karlsruhe
Standsicherheit und bodenmechanisches Verhalten unverdichteter Rekultivierungssubstrate
A. Bieberstein,
Institut für Bodenmechanik und Felsmechanik, Universität Karlsruhe

Bodeneigenschaften und Bodenleben unterschiedlicher Rekultivierungsschichten
O. Ehrmann,
Bodenbiologie, Creglingen

Der Wasserhaushalt von Rekultivierungsschichten, Ergebnisse von Messungen und Wasserhaushaltsmodellierungen
P. Wattendorf,
Institut für Landespflege, Universität Freiburg

Planung und Gestaltung von Gehölzbewuchs auf Deponien
G. Schaber-Schoor,
Forstliche Versuchsanstalt, Freiburg

Erfahrungen beim Bau von Wasserhaushaltsschichten auf Deponien in Rheinland-Pfalz
U. Maier-Harth,
Landesamt für Geologie und Bergbau, Mainz

Grundlagen des Genehmigungsverfahrens zur Rekultivierung der Deponie Neuenburg BA I)
W. Burger,
Regierungspräsidium Freiburg, Referat 54

Ausführungsplanung, Qualitätssicherung und Bauausführung der Rekulti-vierung der Deponie Neuenburg (BA I)
F. Braun,
Ingenieurbüro für Bau- und Umwelttechnik, Freiburg
P. Wattendorf,
Institut für Landespflege, Universität Freiburg
Ingenieurbiologische Sicherung von Deponieböschungen in der Praxis
M. Koser,
Klinger und Partner (Vormals UW Umweltwirtschaft GmbH)
G. Schaber-Schoor,
Forstliche Versuchsanstalt, Freiburg

Tage der Information 2005 Ein vielseitiges Deponieprojekt „Stilllegung der Deponie Ulm-Eggingen" Entsorgungsbetriebe der Stadt Ulm (EBU)

Im Rahmen einer Deponiestilllegung wird zur Zeit auf der Deponie Ulm-Eggingen ein außergewöhnliches Oberflächenabdichtungsprojekt auf einer Fläche von ca. 15 ha ausgeführt. Vor dem Aufbringen der Oberflächenabdichtung wird das flachgeneigte Deponiegelände durch umfangreiche Profilierungsmaßnahmen mit dem für die Abdich-tungsmaßnahmen erforderlichen Gefälle versehen.
Um die im Randbereich, im Rahmen einer Prognose kritisch bewerteten Setzungsvorgänge zu vergleichsmäßigen wurde eine dynamische Intensivverdichtung (DYNIV) vorgeschaltet.
Das kombinierte Abdichtungssystem wird u. a. mit einem vollflächig verlegten Dichtungskontrollsystem ausgestattet.
Die vorhandenen Sickerwasserpumpschächte wurden durch ein spezielles Sanierungsverfahren grundlegend saniert bzw. erneuert und die Arbeiten zur Entgasung und Entwässerung werden im Zuge der Bauarbeiten abschnittsweise ausgeführt.

Klinger und Partner (Vormals UW Umweltwirtschaft GmbH) wurde von der EBU mit der Planung und Bauüberwachung des Gesamtprojektes beauftragt.

Mit freundlicher Unterstützung aller Beteiligten veranstalteten wir auf der Deponie Ulm-Eggingen einen Informationstag am Donnerstag, den 22. September 2005.

Programmablauf

Begrüßung
Klinger und Partner (Vormals UW Umweltwirtschaft GmbH),
Grußwort mit einem Kurzvortrag zur Projektentwicklung
Entsorgungsbetriebe der Stadt Ulm (EBU)

Kurzvortrag
Planung – Genehmigung – Bauausführung
Klinger und Partner (Vormals UW Umweltwirtschaft GmbH)

Kurzvortrag
Stoffstrommanagement, Regularien – Überwachung – Materialakquisition
Klinger und Partner (Vormals UW Umweltwirtschaft GmbH) / ARGE OFA Deponie Eggingen

Kurzvortrag
Dynamische Intensivverdichtung
Klinger und Partner (Vormals UW Umweltwirtschaft GmbH) / Büro Henke & Partner

Kurzvortrag
Sanierung von Sickerwasserpumpschächten
Klinger und Partner (Vormals UW Umweltwirtschaft GmbH) / ARGE OFA Deponie Eggingen

Diskussion
Baustellenbesichtigung
Im Anschluss an die Besichtigung:
Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch bei zünftigem Vesper.

Tage der Information 2004 Ein innovatives Deponieprojekt „Asphaltoberflächenabdichtung“ im Landkreis Freudenstadt

Im Rahmen einer Deponiestilllegung wird zur Zeit auf der Deponie Horb-Rexingen im Landkreis Freudenstadt ein außergewöhnliches Oberflächenabdichtungssystem auf einer Fläche von ca. 6 ha aufgebracht.
Als Tragschicht unter einer mineralischen sowie einer Deponieasphaltdichtschicht (DAD) wird jeweils pechhaltiger Straßenaufbruch verwendet. Unter der DAD erfolgt der Einbau in bituminöser gebundener Form.

Klinger und Partner (Vormals UW Umweltwirtschaft GmbH) wurde vom Landkreis Freudenstadt mit der Planung und Bauüberwachung des Gesamtprojektes beauftragt.

Mit freundlicher Unterstützung aller Beteiligten veranstalten wir auf der Hausmülldeponie Horb-Rexingen im Landkreis Freudenstadt einen Informationstag am Mittwoch, den 15. September 2004.

Programmablauf

Begrüßung
Klinger und Partner (Vormals UW Umweltwirtschaft GmbH)

Grußwort Landkreis Freudenstadt
Kurzvortrag
Projektentwicklung
Planung – Genehmigung – Bauausführung
Klinger und Partner (Vormals UW Umweltwirtschaft GmbH)

Kurzvortrag
Qualitätssicherung bei der Herstellung von
Asphaltdichtungen
Geotechnik Hundhausen / IBQ

Diskussion

Baustellenbesichtigung

Im Anschlussan die Besichtigung:
Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch bei zünftigem Vesper.

Tage der Information 2002
Gemeinsam mit dem Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt
Deponietechnik 2002 - Abschlussplanung und Sicherung von Deponien

Für den Abschluss, die Sicherung und Rekultivierung zahlreicher Altdeponien in Sachsen-Anhalt werden sowohl aus technischer Sicht, als auch aus Kostengründen, überwiegend spezielle Lösunsansätze diskutiert und geplant. Diese werden allgemein unter dem Stichwort "Alternativen" zusammengefasst. Die Diskussion um technische Alternativen ist eingebettet in eine durch die EU-Gesetzgebung ausgelößte Neu- und Umgestaltung landesspezifischer Rechtsnormen. Vor diesem Hintergrund informiert die Veranstaltung am 11. April 2002 über Entwicklungen zur Umsetzung der Rechtsvorschriften, verbunden mit der Dokumentation des aktuellen Standes der Technik.

Programmablauf

Begrüßung
LChemD'in E. Merkel, LAU

Die Geplante Deponieverordnung
Dipl.-Ing. K.-D. Hegewald, LAU

Die neue Struktur der Umweltbehörden in Sachsen-Anhalt, landesspezifische Regelungen in Sachsen-Anhalt / RL-Entwurf
Dr. G. Schumann, LAU

Datenanalyse zu Altdeponien/Altablagerungen in LSA (HMD)
Dipl.-Chem. K. Thiede, LAU

Abschulssplanung der Industriedeponien in Mitteldeutschland im Spannungsfeld gesetzlicher Ramenbedingungen, Naturwissenschaftlicher Notwendigkeit und Wirtschaftlicher Machbarkeit
Dipl.-Ing. R. Basmer, MDSE GmbH

Oberflächenabdichtungssysteme
Dipl.-Ing. E. Haubrich, Klinger und Partner (Vormals UW Umweltwirtschaft GmbH)

TRISOPLAST - Einsatz in Deutschland - Ergebnisse des Arbeitskreises
Dipl.-Ing. K.-D. Hegewald, LAU

Erfahrungen und Probleme bei der Fremdüberwachung von Oberflächenabdichtungen in Asphaltbauweise
Dipl.-Ing. T. Starke, PST mbH Bernburg

Forschungsvorhaben - Ergebnisse aus Testfeldern in Baden-Würtemberg
Dipl.-Ing. E. Haubrich, Klinger und Partner (Vormals UW Umweltwirtschaft GmbH)
Dipl.-Ing. P. Wattendorf, Institut für Landespflege Universität Freiburg

Kann die Rekultivierungsschicht in Sachsen-Anhalt eine besondere Rolle beim Abschluss von Hausmülldeponien spielen?
Dipl.-Ing. J. Schulte, IBS Ilsede

Die Deponie als Abfallbeseitigungsanlage - Ein Irrweg in der Abfallwirtschaft?
Dipl.-Ing. K. Stief, deponie-online

Tage der Information 2001
Gemeinsam mit dem Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt
Forschungsvorhaben: Untersuchungen zur Gestaltung von Rekultivierungsschichten

Wir berichteten am 18. Oktober 2001 über das Forschungsvorhaben "Untersuchungen zur Gestaltung von Rekultivierungsschichten".
Weitere Informationen siehe auch Projekte - Abfall

Programmablauf

Begrüßung
H. J. Puscher, Klinger und Partner (Vormals UW Umweltwirtschaft GmbH)
Prof. Dr. W. Konold, Institut für Landespflege, Freiburg

Einführung und Moderation der Seminarvorträge
P. Bothmann, LfU Baden-Württemberg, Karlsruhe

Deponietechnik:Planung und Bau der Testfelder
E. Haubrich, Klinger und Partner (Vormals UW Umweltwirtschaft GmbH)

Standsicherheit unverdichtet eingebauter Rekultivierungssubstrate
Dr.-Ing. A. Bieberstein, Institut für Bodenmechanik und Felsmechanik, Karlsruhe

Bodeneigenschaften und Vegetationsentwicklung
P. Wattendorf, Institut für Landespflege, Freiburg

Bodenbiologie und Bodenentwicklung
Dr. O. Ehrmann, Bodenbiologie, Neuffen

Forstliche Rekultivierung und Wirkung ingenieur- biologischer Verbaumaßnahmen
G. Bönecke, FVA Baden-Württemberg, Freiburg

Besichtigung der Versuchsanlage auf der Kreismülldeponie Leonberg mit Deponierundgang

Tage der Information 2000
Gemeinsam mit dem Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt
Innovative Analytik
Schadensuntersuchungen und Störerauswahl mit Hilfe von Isotopensignaturen, Fingerprints und Biomarkern

Spannend wie ein Kriminalroman kann Umweltanalytik sein. Herauszufinden, ob Kontaminationen von Boden und Grundwasser unter einem Mineralöltanklager von früheren oder jetzigen Betreibern verursacht wurden, ob Schwermetalle im Sickerwasser aus einer Mülldeponie stammen oder geogenen Urspungs sind, hat bei der Suche nach dem Verursacher oder der Störerauswahl im Sinne des Polizeirechts häufig entscheidende Bedeutung für die Kostenverteilung.
Isotopensignaturen, Fingerprints und Biomarker bieten vielfältige Möglichkeiten, deren praktische Umsetzung erst am Anfang steht.


Das Instrumentarium der Isotopensignaturen, Fingerprints und Biomarker ist jeweils einzeln oder in Kombination einsetzbar bei Kontaminationen mit
Mineralölkohlenwasserstoffen
chlorierten Kohlenwasserstoffen
Schwermetallen
Deponiesickerwässern

Die von verschiedenen Spezialisten durchgeführten Analysen auf die jeweiligen Einzelparameter müssen anschließend in einen Zusammenhang gestellt werden. Dabei gilt es, sowohl die meist komplexe Schadenssituation am Ursprungsort der Kontamination als auch die hydrogeologischen Gegebenheiten in die Interpretation der Ergebnisse mit einzubeziehen.
Im Seminar werden die Grundlagen zum Verständnis der Methodik vermittelt. Detailliert wird auf ihre Anwendungsbereiche sowie Stärken und Grenzen der Anwendung eingegangen. Ebenso wird ein Überblick gegeben hinsichtlich der rechtlichen Verwertbarkeit der Ergebnisse zur Störerauswahl.
Das Seminar richtet sich sowohl an Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung als auch an Altlasten-Betroffene, ebenso an Ingenieurbüros und Untersuchungslabors.

Programmablauf

Einsatzbereiche und Fragestellungen
Dr. Ertel, Klinger und Partner (Vormals UW Umweltwirtschaft GmbH), Stuttgart, von der IHK Region Stuttgart öffentl. best. und vereidigter Sachverständiger

Grundlagen der Isotopenmethoden
Apl. Prof. Dr. Horn, Institut für Allgemeine und Angewandte Geologie der L. M.-Universität München

Grundlagen der Mineralölcharakterisierung mit Fingerprinting und Biomarkern
Wolfgang Schulz, vedewa-Labor, Stuttgart

Fallbeispiele für Kontaminationen mit CKW
Dr. L. Eichinger, Hydroisotop GmbH, Schweitenkirchen

Fallbeispiele für Kontaminationen mit Mineralölkohlenwasserstoffen und Schwermetallen
Apl. Prof. Dr. Horn, Institut für Allgemeine und Angewandte Geologie der L. M.-Universität München
Dr. Thomas Ertel, Klinger und Partner (Vormals UW Umweltwirtschaft GmbH)

Rechtliche Verwertbarkeit derartiger Untersuchungsergebnisse
RA´in S. Terfehr, Anwaltskanzlei Dr. Sondermann+Steiner, Essen

Tage der Information 1999
Gemeinsam mit dem Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt
Alternative Oberflächenabdichtung mit Betonit- und Drainmatten

Am 15. September 1999 berichten wir über eine Konzeption zur alternativen Oberflächenabdichtung. Erstmals auf einem seit 10 Jahren verfüllten zu rekultivierenden Deponieabschnitt. Das Regierungspräsidium Stuttgart erteilte im Dezember 1998 die Genehmigung. Das baden-württembergische Umweltministerium gewährt einen 30 %igen Zuschuss.

Geosynthetische Drainmatte anstelle einer mineralischen Entgasungsschicht. Spezielle Bentonitmatte mit DIBt-Zulassung als mineralisches Element. Eine weitere Drainmatte als Schutz- und Entwässerungsschicht.

Vorteile:
geringere Kosten, einfachere und schnellere Herstellung, weniger Abhängigkeit von der Witterung und zuverlässige Lieferung der Materialien.

Um die Genehmigung für das alternative Abdichtungssystem vom Regierungspräsidium zu erhalten, musste eine Gleichwertigkeit zur TASi nach den Grundsätzen des Deutschen Instituts für Bautechnik nachgewiesen werden.

Programmablauf

Die Leitung:
Klinger und Partner (Vormals UW Umweltwirtschaft GmbH), Stuttgart
AWG Abfallwirtschaftsgesellschaft des Rems-Murr-Kreises mbH, Waiblingen

Der Termin:
Mittwoch, 15. September 1999 ab 13.45 Uhr Eintreffen
Begrüßen
Informieren
Besichtigen
ab 17.00 Uhr Diskutieren mit Bewirtung

Der Ort:
Deponie Kaisersbach,

Die Botschaft:
"Ökologie (Sicherung unserer Schutzgüter) durch technische Innovation im Einklang mit der Ökonomie (Einsparung von Kosten) - das ist Umweltwirtschaft."

Fachtagung
Neue Wege der praktischen Altlastenbearbeitung
Integrale Quantifizierung der Grundwasserimmissionen großflächiger Altlasten - Auftakt zur Revitalisierung der Stuttgarter Neckartalaue

Im Rahmen der europäischen Woche fand am 6.Mai.1999 im Kursaal von Stuttgart-Bad Cannstatt eine Veranstaltung zur integralen Altlastenerkundung im Neckartal Stuttgart statt. Die Veranstaltung wurde vom Amt für Umweltschutz der Stadt Stuttgart in Zusammenarbeit mit Klinger und Partner (Vormals UW Umweltwirtschaft GmbH) realisiert.
Rund 180 Teilnehmern konnte in Fachvorträgen die derzeitige Nutzung und Altlastensituation im Neckartal und deren integrale Erkundung vorgestellt werden.
Die Neckartalaue bei Stuttgart zeichnet sich wie viele europäische Flußniederungen in Ballungsräumen durch eine sehr heterogene und dadurch rechtlich hochkomplexe Altlastensituation aus. Kommunale Altablagerungen werden vielfach von privaten Altstandorten und Schadensfällen überlagert. Die intensive Nutzung des Neckartals in den vergangenen Jahrzehnten verursachte Boden- und Grundwasserverunreinigungen. Die räumliche Nähe zu den Mineral- und Heilquellen von Berg und Bad Cannstatt verschärft die Situation. Ein umfassender Erkundungsbedarf war gegeben.
Zentrales Standbein des gewählten Erkundungsansatzes war die Ermittlung der Schadstofffracht entlang von definierten Abstromquerschnitten über das Neckartal. Die Ermittlung dieses Massenflusses erfolgte über 34 mehrtägige Immissionspumpversuche. Die Methodik der Immissionspumpversuche zur Quantifizierung der Schadstoffbelastung basiert auf der integralen Bestimmung der Schadstofffracht im Grundwasserabstrom eines Schadensherdes mittels zeitlich hochaufgelöster Konzentrationsganglinien (entwickelt am Lehrstuhl für Angewandte Geologie, Universität Tübingen). Über die Anwendung dieser Erkundungstechnik für das Schutzgut Grundwasser und deren Ergebnisse wurde in zwei Vorträgen ausführlich berichtet.
Weitere Vorträge gaben einen Überblick über die gesamten Untersuchungsergebnisse, die Bewertung der Flächen und einen Ausblick auf die Möglichkeiten der Revitalisierung des Stuttgarter Neckartals.
Abgeschlossen wurde der Tag mit Vorträgen von Gästen aus Wien, Straßburg und Mailand, die über Vorgehensweisen der Altlastenbearbeitung und Flächennutzung ihrer Regionen berichteten.
Begleitend zur Vortragsveranstaltung ist in der Schriftenreihe des Amtes für Umweltschutz ein Tagungsband (Heft 4/99, 192 Seiten) erschienen, der sowohl die Fachvorträge als auch Beiträge benachbarter Projektgebiete (u.a. Gaswerk Gaisburg / Testfeld Süd) enthält.
Der Tagungsband (s. Abb.) ist gegen eine Schutzgebühr von € 13,- unter folgender Adresse zu beziehen:

Amt für Umweltschutz, Sachgebiet - Kommunale Altlasten -
Herr Weigel
Postfach 106034
70049 Stuttgart
Tel.: 07 11 / 2 16-56 53

Integrale Altlastenerkundung