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Im Fall der beiden Gebäudekomplexe aus dem Bereich Luftfracht wurde im Lauf des Sommers 2002 umbauter Raum in einem Umfang von 30.000 m³ abgebrochen. Die Recycling-Quote betrug hier 95 Prozent. Unsere Leistungen:
Besonderheiten:
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Stadt Kornwestheim
Historische und Technische Erkundung "Wilkin Barracks"
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Flächengröße: ca. 10 ha Das Gelände der „Wilkin Barracks“ wurde aufgrund der vorgesehenen Folgenutzung als Gewerbefläche historisch und technisch auf Altlasten untersucht. Das Sportgelände blieb nach dem Rückbau erhalten. Realisierung: ab 1999 Unsere Leistungen:
Besonderheiten:
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Sanierungsvorplanung "Beihinger Wiesen"
Auftraggeber: Stadt Freiberg a.N.
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Erkundung und Sanierungsvorplanung einer Altablagerung in einer ehem. Kiesgrube. Bewertung des Wirkungspfades Boden-Grundwasser mittels Emissions- und Immissionsbetrachtungen. Baukosten:105.000.- Euro Unsere Leistungen:
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Besonderheiten:
| Lokale Schadstoff hot spots | |
| Fasslager zu vermuten | |
| Geophysikalische Erkundung | |
| Sehr starke LCKW Kontentrationen im Grundwasser | |
| Landwirtschaftliche Nutzung und Kleingärten im Umfeld |
LCKW Sanierung Firma Laible
Auftraggeber: Landratsamt Ludwigsburg
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Auf dem Gelände eines ehemals dort ansässigen metallverarbeitenden Betriebes wurden Gehalte an LCKW im Untergrund von bis zu mehreren Millonen µg/m3 festgestellt. Im Zuge einer Ersatzvornahme wurde von der Überwachungsbehörde die Durchführung einer mehrjährigen Bodenluftabsaugung angeordnet. Baukosten: 50.000.- Euro |
Unsere Leistungen:
| Planung und Konzeption der Sanierungsanlagen | |
| Bereuung und Kontrolle der 2-jährigen Sanierungsphase | |
| Austrags- und Frachtberechnungen |
Besonderheiten:
| Itervallartiges Absaugen an bis zu 3 Absaugstellen | |
| Kontamination bis in geklüfteten Muschelkalkfels nachweisbar | |
| Stark schwankende Absaugvolumina und Austragsraten |
Materialbewertung und Stoffstrom-/Massenmanagement
Auftraggeber: Entsorgungsbetriebe der Stadt ULM / Privates Consulting Büro
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Für eine große Baumaßnahme der Stadt Ulm werden ca. 500.000 m3 unterschiedlichste Baurestmassen und Bodenmassen verwertet. Je nach Einsatzzweck waren Belastungen zwischen LAGA Z 0 und LAGA Z 4 (DKII) zulässig. Alle Materialien waren vor Verwertung zu prüfen, Schadstoffklassen zu dokumentieren und zum Einbau freizugeben. Zur Dokumenten und Massenlenkung wurden die organisatorischen Abläufe zwischen allen Beteiligten festgelegt. Monatliche Gesamtdokumentation und Gefährdungsbewertung an zuständige Überwachungsbehörde erforderlich. Verwertung von Baurestmassen aus den europäischen Ausland incl. zugehöriger Notifizierungs-verfahren mit der SAA Baden – Württemberg GmbH Geschätzte Baukosten: ca. 4 Mio. Euro Unsere Leistungen:
Besonderheiten:
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REVIT & CABERNET 2007
2. Internationale Konferenz Flächenmanagement und Liegenschaftsrecycling25. - 27. April 2007 Theaterhaus Stuttgart - Leistungen zu allen Deponiephasen
Der Unternehmensbereich Umweltwirtschaft war vom 25. - 27. April 2007 als Aussteller bei der 2. Internationalen Konferenz Flächenmanagement und Liegenschaftsrecycling im Theaterhaus in Stuttgart vertreten.
Die vom Förderprogramm REFINA, dem Expertennetzwerk CABERNET und dem im Rahmen von INTERREG III B NWE geförderten Projekt REVIT der Stadt Stuttgart präsentierte Konferenz richtete sich an alle Akteure im Bereich des Flächenrecyclings. Die Veranstaltung bot sowohl auf europäischer als auch auf lokaler Ebene ein Forum für Beteiligte aus den diversen europäischen und nationalen Forschungsrahmenprogrammen sowie für Beteiligte aus der Praxis.
Weitere Informationen zur Konferenz und zum EU-Projekt REVIT finden sie auf www.revit-nweurope.org
Klinger und Partner bietet Ihnen zum Flächenrecycling die folgenden Leistungen:
Boden/Grundwasser
Abbruch/Rückbau
Weitere Informationen enthalten unsere Projektbeschreibungen zum Thema Rückbau und Flächenrecycling im Download Bereich:
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| Ansprechpartner: Prof. Horst J. Puscher | Telefon: 0711 693308 - 40 |
Fachseminar am 17.07.2001
Charakterisierung von Kohlenwasserstoffen in Boden und Grundwassermittels Isotopensignaturen, Fingerprints und Biomarker
Die diesjährige Veranstaltung der seit 1998 angebotenen Fachseminarreihe des Unternehmensbereiches Umweltwirtschaft fand mit 40 Teilnehmern in den betriebseignen Räumen statt. Die inhaltlichen Schwerpunkte lagen in diesem Jahr insbesondere auf der Darstellung aktueller Fallbeispiele an Hand jüngst abgewickelter Projekte sowie der quantitativen Beschreibung der Abbaumechanismen hinsichtlich prognostorischer Möglichkeiten für den Einsatz von Natural Attenuation. Den 7 Referenten aus öffentlicher Verwaltung, Wissenschaft, Labors und Ingenieurbüros gelang es dabei praxisnah und allgemeinverständlich darzustellen, welchen Stellenwert die innovativen Analysen- und Auswertemethoden für die tägliche Arbeit besitzen.
Dr. Hossein Alimi von Global Petroleum & Environmental Geochemistry aus Los Angeles und Dr. Thomas Ertel von Klinger und Partner vermittelten die Grundlagen zu Charakterisierung und Abbau von Mineralölverbindungen im Untergrund sowie die Möglichkeiten und auch Grenzen der Charakterisierung derartiger Verunreinigungen. Mit eindrucksvoller Präsentationstechnik zeigte Prof. Dr. Peter Grathwohl vom Lehrstuhl für Angewandte Geologie der Universität Tübingen die grundlegenden Prozesse der Ausbreitung von BTEX-Aromaten und Mineralölkohlenwasserstoffen in der ungesättigten Zone auf. Anhand aktueller Arbeiten aus dem von Ihm geleiteten, von der EU geförderten Projekt GRACOS stellte er dar, inwieweit die Abbauprozesse durch Modellrechnungen quantifizierbar und deren Auswirkungen auf zu besorgende Grundwasserbelastungen voraussagbar sind. An dieser Stelle wurde auch deutlich, dass zusammen mit dem ebenfalls von der EU geförderten und von klinger und Partner geleiteten Projekt INCORE mittlerweile in erheblichen Umfang Baden-Württembergische Firmen und Institutionen praxisnahe Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit Mitteln der EU bearbeiten.
Ein von Frau Dagmar Bürgel vom Landratsamt in Böblingen vorgestelltes Fallbeispiel stand unter der Überschrift "Sanierung sanierter Tankstellen". Im Zuge eines Großprojektes zur Flächenrecycling auf einem bereits sanierten ehemaligen Tankstellengelände traten beim Bau der Tiefgarage Mineralölkohlenwasserstoffe im Phase auf dem Grundwasserleiter auf. Anhand dieses Fallbeispieles konnte Sie gemeinsam mit Dr. Ertel darstellen, mit welcher Aussagesicherheit mittels Fingerprinting-Untersuchungen in solchen Fällen auf die tatsächlichen Verursacher und das Schadenalter geschlossen werden kann. Weiterhin verdeutlichte das Beispiel, wie aus Sicht der Verwaltungsbehörde mit derartigen, bereits als saniert festgestellten Altlasten umzugehen ist. Weitere Fallbeispiele beleuchteten die Möglichkeiten zur Quantifizierung einzelner Schadenskomponenten, wenn mehrere Schäden zu einer Fahne innerhalb eines Industriegebietes beitragen.
Auch das Thema Abgrenzung von Schäden durch Kriegseinwirkungen gegenüber jüngeren Schäden wurde kurz beleuchtet.
Der erste Block am Nachmittag des Seminars hatte das Thema Isotopen und Isotopenfraktionierung beim Abbau insbesondere von LHKW zum Thema. Dr. Osenbrück von der Hydroisotop GmbH vermittelte hierzu das Grundlagenwissen. Winfried Hornischer vom Landratsamt in Esslingen zeigte mit seinem Fallbeispiel wie es seiner Behörde gelang, mittels Isotopensignaturen einen jahrelangen Streitfall hinsichtlich der Störerauswahl eines LHKW-Schadens ohne weitere gerichtlichen Auseinandersetzung zum Abschluß zu bringen. Das von Udo Karch von der DVGW-Forschungsstelle in Karlsruhe vorgestellte, gemeinsam mit dem Unternehmensbereich Umweltwirtschaft bearbeitete Projekt, führte in einem sehr komplexem, aus mehreren einzelnen Schäden zusammengesetzten Schadensbild dazu, einzelne Teilströme und Schadensanteile gegeneinander abzugrenzen. Dieses Projekt leitete weiterhin über zum Thema Natural Attenuation, da es Grundlage war für eine erfolgreich beim BmBF eingereichte Projektskizze zum Forschungsverbund Natural Attenuation. Die abschließenden Vorträge des Nachmittages von Dr. Ertel und Dr. Osenbrück zeigten auf, welches Potential zur Quantifizierung und Prognose von Natural Attenuation-Prozessen durch laufende Entwicklungsarbeiten der beiden Firmen für die zukünftige Arbeit gegeben ist.
Bereits heute ist klar, dass die Fachseminarreihe mit ihrer gelungenen Mischung aus laufenden Forschungsprojekten und aktuellen Projektbeispielen auch in nächsten Jahr fortgesetzt wird. Ebenso ist beabsichtigt, im Winterhalbjahr ein ähnliches Seminar in der nördlichen Hälfte Deutschlands zu veranstalten.
| Ansprechpartner: Prof. Horst J. Puscher | Telefon: 0711 693308 - 40 |




