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Bei der Abwasserwärmenutzung wird die Wärme des Abwassers für die Gebäudeheizung genutzt:
Dazu werden Wärmetauscher eingesetzt, die an der Sohle vorhandener oder neu zu verlegender Abwasserkanäle eingebaut oder im Bypass zum Kanal aufgestellt werden. In den Wärmetauschern fließt ein Zwischenmedium, das sich durch das Abwasser erwärmt. Das Zwischenmedium wird im Kreislauf mit einer Wärmepumpe geführt, die es wieder abkühlt. Durch den Einsatz einer Wärmepumpe wird die dem Zwischenmedium entzogene Wärme auf ein nutzbares Temperaturniveau „gepumpt“ und in die Heizanlage eingespeist. |
Anlage zur Abwasserwärmenutzung Bretten
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In Bretten wurde eine Trockenwetterrinne eines Regenüberlaufbeckens mit Abwasserwärmetauschern ausgelegt. Durch die gewonnene Wärme können nun ein Schulkomplex, mehrere Wohnhäuser sowie eine Sporthalle mit angrenzender Sportstätte versorgt werden. Zuvor wurde das Projekt einer Machbarkeitsstudie unterzogen. In verschiedenen Varianten untersuchten unsere Ingenieure die Versorgung verschiedener Objekte, berechneten Investitions- und laufende Kosten sowie die Jahreskosten und stellten die Umweltauswirkungen anhand von Berechnungen der Treibhausgasen (CO2-Äquivalente) dar. Durch den besonderen Einbauort (in einem Becken) ergab sich die Gelegenheit, ein spezielles Besucherpodest zu installieren. Dieses wird von oben ins Becken abgesenkt und ermöglicht zukünftigen Besuchern eine elegante Besichtigung der Wärmetauscher vor Ort. Das Büro Klinger und Partner hat die Anlage über das gesamte Projekt hinweg geplant und betreut (heizungsseitig mit Fachplaner). |
Unsere Planungs- und Beratungsleistungen:
Technische Daten zum Projekt:
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Anlage zur Abwasserwärmenutzung Tübingen
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In Tübingen konnte die Wärme des Abwassers dazu genutzt werden, die Aischbachschule und das nahegelegene Kinderhaus zu beheizen. Dazu werden die Wärmetauscher an der Sohle des Abwasserkanals verlegt. Mittels einer Gas-Absorptionswärmepumpe wird die Wärme auf ein Niveau gebracht, das für die Beheizung des Gebäudes ausreichend ist.
In einer Potenzialstudie, beauftragt von den Entsorgungsbetrieben Tübingen, wurde zunächst im gesamten Tübinger Kanalnetz nach geeigneten Standorten für Abwasserwärmenutzungsanlagen gesucht. Die Aischbachschule wurde dadurch als potenzielles Objekt erkannt und in einer nachfolgenden Machbarkeitsstudie detailliert untersucht. Das Büro Klinger und Partner GmbH hat die Anlage über das gesamte Projekt hinweg geplant und betreut, heizungsseitig haben die Stadtwerke Tübingen selbst die Fachplanung übernommen. |
Unsere Planungs- und Beratungsleistungen:
Technische Daten zum Projekt:
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Machbarkeitsstudie zur Abwasserwärmenutzung Leonberg
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Für die Stadt Leonberg sollte untersucht werden, ob eine Nutzung von Abwasserwärme zur Beheizung des städtischen Bauhofs technisch sinnvoll und wirtschaftlich möglich ist.
Neben einer Erfassung des Kanalbestands wurden dazu zunächst die Bemessungswerte für den Abwasserabfluss und die Abwassertemperatur bestimmt. Der betrachtete Sammler ist als „Ringsammler“ konzipiert. Er nimmt ausschließlich die Drosselabflüsse der einzelnen Regenüberlaufbecken auf und hat kein eigenes, direktes Einzugsgebiet. Er ist deswegen sehr klein, so dass im vorliegenden Fall nur eine Anlage im Bypass zum Einsatz kommen konnte. Parallel wurden die Gebäude des Bauhofs heizungsseitig untersucht und das Heizungssystem mit Abwasserwärmenutzung entworfen. Die Jahreskosten wurden ermittelt, die sich - unter Ansatz heutiger Energiekosten - als den Kosten im Bestand gegenüber als gleichwertig erwiesen. Bei steigenden Energiekosten ergeben sich deutliche Vorteile für die Abwasserwärmenutzung. |
| Die Emission von Treibhausgasen (CO2-Äquivalent) würde durch die Abwasserwärmenutzung um rund 20 % sinken. Die Ergebnisse führten zu der Empfehlung, die Anlage umzusetzen. | |
Unsere Planungs- und Beratungsleistungen:
Technische Daten zum Projekt:
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Qualifizierte Potenzialstudie zur Abwasserwärmenutzung Buchen
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Die Stadtwerke Buchen wollen das gesamte Potenzial zur Abwasserwärmenutzung im Buchener Kanalnetz strategisch erfassen und anschließend erschließen. Sie haben dazu unser Ingenieurbüro mit der Erstellung einer Potenzialstudie beauftragt. Kern einer Potenzialstudie ist die Erstellung einer Energiekarte, in der geeignete Kanäle und geeignete Wärmeverbraucher eingetragen werden.
Wärmequellenseitig (kanalseitig) sind die Trockenwetterabflüsse der zentrale Eingangswert. Diese wurden deswegen in einer 4-wöchigen Messkampagne an drei Messstellen im Buchener Kanalnetz bestimmt. Die Stadtwerke Buchen lieferten aus ihren eigenen Datenbeständen die Darstellung der Objekte mit großem Wärmeverbrauch. Die Zusammenfassung sämtlicher Informationen, die Attributierung und die Ausweisung der Umgebung um die nutzbaren Haltungen fanden in einem Geographischen Informationssystem statt. Obwohl das Potenzial in einer Kleinstadt naturgemäß nicht sehr groß sein kann, wies die Studie doch vier |
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nutzbare Objekte aus, für die nähere Informationen eingeholt werden.
Zusätzlich zur Energiekarte wurden die Auswirkungen einer Wärmeentnahme auf die Kläranlage anhand von Daten aus dem Betriebstagebuch analysiert. |
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Unsere Planungs- und Beratungsleistungen:
Technische Daten zum Projekt:
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